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Der Basset-Hound

Ein Individualist unter den Hunden mit viel Humor. Kenner schätzen neben seiner aussergewöhnlichen Erscheinung mit dem melancholischen Gesichtsausdruck besonders seinen grossartigen Charakter.

Er ist eine erstaunliche Mischung aus Temperament, Trägheit und Klugheit. Dazu ist er anpassungsfähig, zuverlässig, gutmütig, robust und nicht überzüchtet. Er hat einen ausgeprägten Willen und ist trotzdem bei konsequenter Erziehung sehr gelehrig. "Ein Basset lernt vielleicht nicht so schnell wie andere Hunde, aber was er einmal gelernt hat, das vergisst er nicht mehr." Von Natur aus ein Meutehund fühlt er sich in einer Familie besonders wohl. Seine Kinderliebe ist unübertroffen. Die Erziehung des Basset Hound sollte konsequent sein, wobei man diesen Hund mit Belohnung besser erzieht, als mit Härte. Vom scheinbar trägen Aussehen dieser Rasse sollte man sich nicht täuschen lassen. Lange Spaziergänge sind für jeden Basset ein tägliches Muss und zwar bei jedem Wetter.

Besonderheit !
Der Basset Hound reagiet auf Wildspuren und hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Vorsicht bei Waldspaziergängen ! Manche Bassets bleiben ungern und nur mit lautem Protestgeheul allein. Sie sind Individualisten auf 4 Pfoten - Hunde mit starkem Charakter und eigenen Ideen und verlangen von ihren Leuten viel Ansprache und Zuwendung. Für einen Basset Hound braucht man ganz einfach die richtige Wellenlänge und oft eine gute Portion Humor und Tolleranz.

Der Basset Hound ist ein niederläufiger Hund, der nach Gewicht und Knochenstärke zu den mittelgrossen Rassen gehört. Danach sollte auch sein Futter bemessen sein. Er braucht seinem schweren Rahmen entsprechend eine gute Substanz, d.h. er sollte niemals fett sonder muskulös sein. Jedoch ein Basset, bei dem man die Rippen zählen kann ist unterernährt.

Es gibt ihn in den Farben schwarz-weiss-braun (tricolor) oder weiss mit allen Schattierungen von hellbraun bis hirschrot (bicolor). Aber auch alle anderen bei Laufhundrassen vorkommenden Farben sind zulässig.

Pflege


Das kurze dichte Fell des Basset Hound braucht nur wenig Pflege, während man der Pflege von Augen, Ohren und Zehennägeln regelmässige Aufmerksamkeit widmen sollte.
Das sogenannten "offene Auge" des Basset Hound, wie auch bei anderen Rassen mit viel loser Kopfhaut, das die rosa gefärbte Nickhaut sichtbar werden lässt, bietet jeder Art von Staub viel "Landefläche". Das sich im Augenwinkel absetzende Sekret sollte täglich mit einem sauberen Einmal-Papiertuch entfernt werden. Eitrige Absonderungen und ein stark geröteter Augapfel sollten jedoch von einem Fachmann behandelt werden.

Der äussere Gehörgang ist beim Basset Hound nicht behaart, so daß dieser besser belüftet ist, wie bei anderen Schlappohr-Rassen und leicht gereinigt werden kann. Das abgesonderte Ohrenschmalz und der abgelagerte Schmutz sollten mit einem Wattebausch regelmässig entfernt werden. Der Handel bietet eine ganze Reihe von Ohren-Pflegemitteln an. Wählen Sie nach Möglichkeit eines ohne Alkohol und einem geringen öl-Anteil aus, so dass sich kein neuer Klebefilm für Staub bilden kann. Starkes Kopfschütteln und Kratzen deuten auf Parasiten-Befall (Milben), Fremdkörper oder Entzündungen hin. Sie bedürfen tierärztlicher Behandlung.

Fußnägel schneiden gehört ebenfalls zu den regelmässigen Pflege-Empfehlungen. Da der Basset Hound einen sehr starken Nagelwuchs hat, der sich auch durch ausreichenden Auslauf nicht natürlich abnutzt, empfiehlt sich ein regelmässiges Kürzen der Nagelspitzen, um dem Hund ein ungehindertes Auftreten zu ermöglichen. Beim Kürzen der Nägel muß darauf geachtet werden, dass die im Inneren des Nagels verlaufende Blut- und Nervenbahn nicht verletzt wird. Ein Basset der damit einmal negative Erfahrungen gemacht hat, lässt möglicherweise niemanden mehr in die Nähe seiner Füsse.